Preußenstadion: Stadtrat treibt Umbau voran

Preußenstadion: Stadtrat treibt Umbau voran

Juli 3, 2019 0 Von 100Prozent3Liga

Der SC Preußen Münster ist einer der letzten Klubs in der 3. Liga, der in einem wirklich alten Stadion spielt. Seit Bundesligazeiten 1963 wurde das Preußenstadion im Grunde nur an zwei Stellen sichtbar umgebaut: 2009 wurde eine neue Haupttribüne errichtet und zugleich die Gegengerade mit einem Wetterschutz versehen.

Der Rest des Stadions ist weitgehend noch im Zustand der Sechziger- und Siebzigerjahre.

Seit Jahren wird um das Stadion gestritten. Neubaupläne mit privaten Investoren scheiterten im Jahr 2018 auf spektakuläre Weise. Im Anschluss daran machten sich Stadt und Klub daran, das alte Preußenstadion schrittweise umzubauen.

In den kommenden zwei bis drei Jahren soll die Arena, die aktuell nur noch für 14.300 Fans zugelassen ist, auf 20.000 Zuschauerplätze ausgebaut und voll überdacht werden.

Im Rat der Stadt Münster wurde die Stadtverwaltung Anfang Juli beauftragt, einen Masterplan mit allen Kosten und Maßnahmen zu erstellen, der dann im Dezember beschlossen werden soll.

Rund 40 Millionen Euro hat der Rat im ersten Schritt bewilligt, um den Umbau zu starten – mit dem Geld sollen aber auch Infrastrukturmaßnahmen wie ein Bahnhaltepunkt oder Parkdecks gefördert werden.